Obree gewinnt die Abstimmung!

Norbert Haller, der Designer der A2B-Bikes, spricht über die Nominierung des Obree für den “Design of the Year 2014”-Award, seine Inspiration und über die Zukunft von E-Bikes.

Norbert, was sagen Sie zur Nominierung des Obree für den “Design of the Year 2014”-Award?

Mich freut am meisten an der Nominierung, dass sie zeitlos ist. Die Werbekampagne des Museums bringt es auf den Punkt: „Someday, other museums will be showing this stuff.“
Und dann auch noch vom britischen Design Museum in London - London ist so eine innovative und stylische Stadt. Es ist wirklich etwas Besonderes, hier nominiert zu werden.

Was unterscheidet das Obree von anderen E-Bikes?

Das Obree gehört zu einer Reihe von A2B-Bikes, die mit einer sehr besonderen, klaren und eindeutigen Designsprache entworfen wurden.

Seit 2008, als wir das erste echte E-Bike für A2B entwickelt haben, war es die Intention, eine neue Art von Transportmittel zu entwerfen. Also nicht einfach eine Batterie an ein Fahrrad zu hängen, was das Design, die Stabilität und das Aussehen des Produktes sehr eingeschränkt hätte.
Sechs Jahre später steht das Obree für die neue Generation der E-Bikes. Es ist stromlinienförmiger und hat weniger Gewicht. Dies erreichten wir durch neue Fertigungsmethoden und eine Überarbeitung des Rahmens. Zum Beispiel haben wir unseren Sitzdom mit dem Hydroforming-Verfahren hergestellt. Das ermöglichte uns, den Sitzmast und das Gepäckrohr in nur einem Stück zu produzieren. Wir haben außerdem das System und die Komponenten angepasst.

Was hat Sie bei dieser neuen Generation von E-Bikes inspiriert?

Ein Produkt auf die nächste Entwicklungsstufe zu bringen, ist für einen Designer immer inspirierend, indem man neue Gestaltungsverfahren nutzt, um Gewicht, Stabilität und Aussehen zu verbessern.
Die Batterietechnologie wird in Zukunft noch effizienter werden und dies wird die Innovationen bei dieser Fahrzeugklasse weiter vorantreiben.

Was bringt Menschen Ihrer Meinung nach dazu, E-Bikes zu nutzen?

Besonders Städte werden immer voller. Es ist schwierig, Parkplätze zu finden – es gibt so wenig Platz und immer mehr Verkehr. Deshalb sind Ausmaß und Kosten beim Straßenverkehr immer wichtigere Themen. Interessant ist auch, dass traditionelle Statussymbole wie Autos im Zeitalter der iPhones immer weniger wichtig sind. Wenn man sofort seine fabelhaften Urlaubsbilder auf Facebook teilen kann, dann braucht man keinen teuren Wagen mehr. Das macht den Weg frei für andere Transportmöglichkeiten, allerdings gut durchdachte und gute gemachte.
Ökologische und nachhaltige Fahrzeuge haben heute ein viel besseres Image: sie sind besser gestaltet, treffen auf mehr Verständnis und sind deshalb auch eher „in Mode“.

Haben E-Bikes eine große Zukunft?

Elektrische Fahrzeuge haben eine fantastische Zukunft vor sich! Große Autohersteller investieren sehr stark in Elektrofahrzeuge, sie wissen, dass es die Zukunft ist: Sie sind billiger im Unterhalt - gerade bei steigenden Benzinpreisen - und sehr viel effizienter in verkehrsreichen Stadtgebieten.

Zahlreiche Städte wie Paris und San Francisco, wo die Bikes von A2B zum Car Sharing Konzept der Stadt gehören, haben bereits Mietsysteme für Elektroautos und E-Bikes realisiert. Da in vielen Ländern die Verstädterung weiter voranschreitet und die Bevölkerung immer mehr zunimmt, werden E-Bikes einen großen Anteil bei den Elektrofahrzeugen haben, da sie klein, wendig und äußerst kostengünstig sind.

E-Bikes werden auf alle Fälle bleiben.


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